Gruppenreise Kanada

Rückblickend war es eine wunderbare Reise mit vielen beeindruckenden Erlebnissen und Landschaften. Unsere beiden Reisebegleiter Grundrun und Dug unternahmen Alles, um uns die vielen Kilometer so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Mix aus Städten und Nationalparks war ebenso gelungen, wie auch die verschiedenen Abendessen und kulinarischen Highlights während unserer Reise.

Alles in Allem eine wunderbare Reise, die auf jeden Fall nach einer Fortsetzung ruft. Kanada hat noch einiges mehr zu bieten und ich würde mich freuen, wenn wir bei einer neuerlichen Reise die nächsten Erlebnisse in diesem riesigen Land gemeinsam teilen können.

Montag, 08.08.2022

Unsere Anreise verlief wie gewohnt mit dem „Freundlichen Hühnbus“ entspannt und ohne Probleme. Ebenso verlief der Check-in sowie die verschiedenen Kontrollen am Flughafen ohne Probleme. Der Direktflug nach Calgary rundete unsere weite Anreise ab und die Vorfreude auf die kommenden Tage war sehr groß. Interessant war, dass die Einreise zum großen Teil nur noch digital abläuft. Soweit hat es gepasst und war für uns eine neue Erfahrung. Einzig die Vorschriften der Zufallstests waren unmöglich und ereilten uns am späten Abend. Somit war in diesem Punkt die Stimmung ein wenig getrübt – aber nicht zu ändern.

Gleich nach der Gepäckausgabe wartete unsere Reiseleiterin Gudrun sowie unser Fahrer Dug. Der Empfang war sehr herzlich und versprach eine super gemeinsame Zeit in Kanada. Eine erste Fahrt in und durch die Stadt Calgary brachte uns zunächst einem tollen Überblick über das Zentrum und Bow River. Vorbei an Wolkenkratzern und Parks, dem Messegelände und den Stätten der olympischen Spiele ging es zunächst für eine kurze Erfrischung ins Hotel. Kurz danach starteten wir zum Abendessen in die Stadt und konnten bei einem gemütlichen Spaziergang die Innenstadt entdecken. Im Milestone Restaurant konnten wir ein gutes Abendessen einnehmen, aber die Zeitverschiebung und Müdigkeit holte uns rasch ein und wir waren froh, als alle Rechnungen bezahlt
waren und wir ins Bett gehen konnten – Gute Nacht in Calgary.

Dienstag 09.08.2022

„Zeitig wach werden“ war unser Motto für den erste Morgen – die Zeitverschiebung gab alles 😉
Nach einem (für kanadische Verhältnisse) gutem Frühstück mussten wir leider nochmals zum Flughafen fahren. Die Covid-Zufallstests ließen uns nicht in Ruhe – „was muss, dass muss“. Das Prozedere ging zum Glück recht zügig und nun hieß es abwarten. Egal wie – unser erster Besichtigungshöhepunkt wartete auf uns – der „Head Smashed In Buffalo Jump“.

Die Fahrt über das recht flache Land erstaunte uns sehr. So hatten wir uns Kanada zunächst nicht vorgestellt. Mit diesem Ausflugspunkt wurde uns recht eindrucksvoll die ausgefeilte Jadgttechnik sowie viel Interessantes rund um die „First Nations“ vermittelt. Aber auch in dieser Gesellschaft der Ureinwohner Kanadas zeigen sich in der heutigen Zeit leider viele Probleme mit Alkohol & Drogen.
Unsere Fahrt am Nachmittag in Richtung Cochrane führte uns entlang des Cowboytrails durch das Ranchland mit Hügeln, Seen und ersten Blicken auf die „Rockies“. Während der Fahrt konnten wir auch den ersten Ort der Ölförderung sehen – das Städtchen Longview. Angekommen im Hotel bezogen wir recht schnell unsere Zimmer und machten uns auf den Weg zum Abendessen. Die Steaks waren „medium“ und wurden uns auf den Punkt serviert. Aber auch an diesem Abend zog uns die Müdigkeit rasch ins Bett – Gute Nacht Cochrane.

Mittwoch 10.8.2022

Nach einem guten Frühstück starteten wir gegen 8.30 in Richtung Banff. Wir fuhren auf dem berühmten Transcanada Highway durch das Land der „Stonies“. Die Besonderheit des Stammes ist, dass sie in der Vergangenheit (teilweise auch heute noch) mit heißen Steinen kochen. Mit der Durchfahrt durch das Vorgebirge des „Rockies“ erreichten wir den Banff Nationalpark. Die Fahrt dahin war recht abwechslungsreich. Die schroffen Berge und kleinen Wasserfälle ergaben ein wunderbares Bild.

Ein Besuch des Lake Minnawanka ist ein Muss. Wir hatten Glück und konnten auf dem Weg erste Schafe und auch schon eine Gruppe von weiblichen Wapitis sehen. Aber nicht nur diese Tiere warteten auf uns – auch Bären sollten nicht lange auf sich warten lassen.
Nach der Ankunft in Banff besuchten wir die Bow Falls unterhalb des Fairmont Banff Hotels. Das blaue tosende Wasser war ein herrlicher Anblick. Im Anschluss fuhren wir in der Gondel auf 2281 m. Es bot sich ein traumhafter Rundblick auf den
Bow River, Lake Minnawanka und den Ort Banff. Unser Mittagessen wollten wir in der Stadt einnehmen. Auf Grund der vielen Besucher war es gar nicht so einfach, schnell etwas zu Essen zu bekommen um gleichzeitig die Stadt zu erkunden. Aber der zeitliche Rahmen ließ uns leider nicht viel Spielraum – vielleicht bei einem neuerlichen Besuch?

Weiter ging es zum Johnston Canyon. Der Wanderweg zu dem unteren Wasserfall – mit knapp 1.2 km – führte entlang des Flusses mit glasklarem Wasser. Der kleine Wasserfall war sehr gut besucht, aber dennoch konnten wir tolle Bilder und Erinnerungen mitnehmen.
Weiter ging es zu unserem Hotel in Golden. Vorbei an den ersten Gletschern und hinweg über den Kicking Horse Pass fuhren wir in den Yoho National Park. Mit richtig viel Glück konnten wir am Spiraltunnel einen unglaublich langen Zug sehen, wie er über
ein Tunnelsystem den Höhenunterschied im Pass überwinden konnte. Wir haben versucht die Wagons zu zählen und kamen auf mindestens 150 Wagons! Dies war super beindruckend, da solche Zuglängen in unserer Heimat nicht vorstellbar sind. Während unseres weiteren Aufenthaltes in Kanada hatten wir noch mehrfach den Blick auf solche kilometerlangen Züge – wirklich unglaublich!
Am späten Nachmittag / frühen Abend erreichten wir nach einer Fahrt entlang des Kicking Horse Rivers unser Hotel. Das Wasser des Flusses war schon recht milchig und deutete uns den Ursprung des Wassers und unser morgiges Ziel an – die Gletscher.

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